Die Hochschule für Fernsehen und Film München ist eine Kunsthochschule des Freistaats Bayern. Sie ist eine der renommiertesten Filmhochschulen im deutschsprachigen Raum. Seit Aufnahme ihres Lehrbetriebs 1967 bildet die HFF München die Filmtalente von morgen aus.

An der staatlichen Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München ist zum 01.10.2022 oder später in der Abteilung VII Bildgestaltung (Abteilungsleitung: Professor Franz Kraus) eine

Professur (m/w/d)
für
„Kinematografie"
(W 3, 100%)
- Nachfolge Professor Tom Fährmann -

  wieder zu besetzen.

Wir suchen eine international profilierte Gestalterpersönlichkeit mir folgenden Voraussetzungen:


Aufgaben:

Die Abteilung VII Bildgestaltung hat an der HFF München zwei eigenständige Schwerpunkte: zum einen den Schwerpunkt Kinematografie und zum anderen den Schwerpunkt Visuelle Effekte (VFX), die - eng miteinander verzahnt - die Ausbildung von angehenden Kamerafrauen und -männern sowie Visual Effects Supervisor*innen im Spiel-, Fernseh- und Dokumentarfilm zu ihrem Ziel haben. Szenische und dokumentarische Bildgestaltung werden im Studiengang gleichberechtigt behandelt. Der engen Verzahnung von Inhalt und Bild gilt in der Abteilung die besondere Aufmerksamkeit. Darüber hinaus bietet die Abteilung VII auch Lehrveranstaltungen für alle Regie-, Drehbuch- und Produktionsstudierenden zu Bildgestaltung und Lichtführung an.

Für den Schwerpunkt Kinematografie wird eine Kamerafrau*ein Kameramann (director of photography) mit vielfältiger Berufserfahrung in allen gängigen Aufnahme- und Postproduktionsverfahren gesucht. Lehrgebiete sind:
Grundlagen der Bild-, Licht- und Farbgestaltung,
Grundlagen der Prävisualisierung,
Grundlagen der digitalen Bildbearbeitung,
Grundlagen fiktionaler und dokumentarischer Kameraarbeit und
Grundlagen der digitalen Postproduktion.

Die Studierenden sollen dazu befähigt werden, die Dimensionen der ästhetischen und inhaltlichen Wirkungen von Bildern und Bildsequenzen zu begreifen und adäquat in ihren Projekten umzusetzen.

Erwartet wird die Wahrnehmung des Lehrstuhls in Vollzeit in enger kollegialer Zusammenarbeit mit dem Schwerpunkt Visuelle Effekte (VFX) und die Mitwirkung bei der Fortentwicklung und Durchführung des Lehr- und Prüfungsprogramms in Abstimmung mit dem Abteilungsleiter.

Erwartet wird außerdem die Beteiligung an der Weiterentwicklung der Hochschule, die Mitarbeit in den kollegialen Gremien der HFF München sowie die Vertretung der Abteilung im Bereich medien-relevanter Institutionen und Auswahlkommissionen. Die weiteren Dienstaufgaben richten sich nach Art. 9 Bayerisches Hochschulpersonalgesetz.

Die Beschäftigung erfolgt im beamten- oder privatrechtlichen Dienstverhältnis entsprechend der Besoldungsgruppe W 3. Bewerber*innen, die zum Zeitpunkt der Ernennung das 52. Lebensjahr vollendet haben, können nicht mehr in ein Beamtenverhältnis berufen werden. Sie können jedoch auf Grund eines privatrechtlichen Dienstvertrags als Professor*in eingestellt werden. 

Interessent*innen werden gebeten, sich mit Lebenslauf, Darstellung ihres beruflichen Werdegangs, Filmografie, Nachweisen bisheriger Lehrtätigkeit, gegebenenfalls der Vorlage der Promotions- und/oder Studienabschluss- und Zeugniskopien zu bewerben.

Wir wertschätzen Vielfalt und begrüßen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Die Hochschule fordert qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, ihre Bewerbung einzureichen. Die Hochschule für Fernsehen und Film strebt eine Erhöhung des Anteils an Frauen bei den Professor*innen an. Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bewerben Sie sich bitte bis spätestens 03.12.2021 über unser Bewerbungsportal auf der HFF München Homepage (Jobs – aktuelle Stellenanzeigen). Auskünfte zum Berufungsverfahren erteilt Ihnen Frau Dagmar Brennstuhl, Tel.: 089 68957-8002, E-Mail: d.brennstuhl@hff-muc.de.

Die Berufung erfolgt durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

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